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Der Wohnimmobilienmarkt erholt sich von den Sommerferien

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 18.08.2020. Die Preise der angebotenen Wohnimmobilien in den zehn Städten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart steigen wieder. Sie haben sich damit von dem leichten Absinken der vergangenen Wochen erholt. Dabei ist die zuletzt erhöhte Volatilität in eine homogenere Entwicklung übergegangen.

Auch die Anzahl der neu eingestellten Angebote hat leicht zugenommen. Es ist zu vermuten, dass dieser Anstieg auch die Erholung und Glättung der Preise bewirkt hat. Ebenfalls gestiegen sind die Preise der zum Kauf angebotenen Wohnimmobilien in Deutschland gesamt. Ähnlich wie in den Großstädten wurden auch im restlichen Deutschland mehr Objekte zum Kauf angeboten, was den Effekt des Preisanstiegs verstärkt haben dürfte.

Die Gesamtschau dieser Einzelbewegungen hat die in der letzten Woche geäußerte Erwartung bestätigt, dass sich die Preise der in den Städten angebotenen Objekte wieder erholen werden. Die Bewegungen sind, soweit jetzt erkennbar, mit zyklischem Verhalten, bedingt durch die Sommerferien, zu erklären.

Der Mietmarkt bleibt dagegen weiter stabil. Sowohl in den zehn Großstädten als auch in Deutschland insgesamt sind die angebotenen Mieten gegenüber den Werten aus der Vorwoche beinahe konstant geblieben. Die Anzahl der angebotenen Mietwohnungen hat in beiden beobachteten Regionen leicht zugenommen.

Kaum verändert hat sich der SprengnetterONE-Index und damit die Finanzierungsaktivitäten der vergangenen Woche.

Sprengnetter liest seit Beginn der Corona-Krise wöchentlich die Daten des deutschen Wohnimmobilienmarktes aus. Für diese Analyse wurden 542.777 Mietangebote und 384.004 Kaufangebote betrachtet.

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