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Finanzierungsdaten belegen: Wohnimmobilienmarkt auf Vor-Corona-Niveau – gleiches Ergebnis des Statistischen Bundesamtes

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 20.05.2020. #stayathome: „Wir befinden uns in der 20. Kalenderwoche wieder auf Vor-Corona-Niveau bezüglich der täglich mit SprengnetterONE durchgeführten Wertermittlungen“, erklärt Jochem Kierig, Bereichsleiter Research / Software- & Data Products (CPO) bei Sprengnetter. Die Anzahl der von Kreditinstituten durchgeführten Wertermittlungen gilt als Indikator für den Zustand des Wohnimmobilienmarktes in Deutschland. Verschlechtert sich coronabedingt die Situation am Immobilienmarkt im Sinne von weniger Marktaktivität und Rückgang der Nachfrage, gehen die Kreditanfragen zurück und damit zugleich auch die Anzahl der Wertermittlungen, die die Kreditinstitute vornehmen.

„Der SprengnetterONE-Index zeigt, dass der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland aktuell nicht unter der Coronakrise leidet“, fasst Kierig zusammen. Zum gleichen Ergebnis gelangt das Statistische Bundesamt, das als Indikator für die Aktivitäten im Immobilienbereich den Abschluss neuer Hypothekenverträge für Privatkunden im zeitlichen Ablauf betrachtet. Auch hier hatte der Lockdown einen merklichen Rückgang bewirkt. Seit der 17. Kalenderwoche zieht das Hypothekargeschäft mit Privatkunden aber wieder stark an und befindet sich wieder auf dem Vor-Corona-Niveau.

Die Analyse der Angebotsmenge und Angebotspreise für Wohnimmobilien Kauf / Miete bestätigt das Ergebnis des SprengnetterONE Index. Die Höhe der angebotenen Kaufpreise bewegt sich sowohl in den zehn Städten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart als auch in Deutschland insgesamt in den gleichen Größenordnungen wie in den letzten Wochen. Die Anzahl der neu angebotenen Objekte steigt weiter langsam aber stetig an. Identische Beobachtungen können aktuell auch für den Markt der Mietwohnungen gemacht werden.

Sprengnetter liest seit Beginn der Corona-Krise wöchentlich Angebotsmengen und -preise von Wohnimmobilien aus. Für die aktuelle Analyse wurden 315.278 Mietangebote und 240.539 Kaufangebote untersucht.

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