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Finanzierungsdaten belegen: Wohnimmobilienmarkt hat sich erholt

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 13.05.2020. #stayathome: „Die Zahlen zeigen deutlich, dass sich der Wohnimmobilienmarkt nicht nur auf der Angebotsseite, sondern ebenfalls auf der Finanzierungsseite nach einem vorübergehenden und durch die Corona-Krise ausgelösten Rückgang erholt hat“, erklärt CEO Jan Sprengnetter. 

Analyse der Finanzierungsaktivitäten: Der SprengnetterONE-Index
Neu in der wöchentlichen deutschlandweiten Angebotsuntersuchung des Wohnimmobilienmarktes, die die Sprengnetter GmbH seit Start der Corona-Krise durchführt, ist der SprengnetterONE-Index, der die Finanzierungsaktivitäten wiederspiegelt. In der Woche vom 16.3. bis 22.3. ist der Index auf unter 90 Punkte gesunken (Homeoffice-Effekt), in den Osterferien auf unter 85 Punkte (saisonbedingte Schwankung). Aktuell ist der Index wieder auf über 100 Punkte gestiegen. Für dieses Ergebnis wurde die Anzahl der Wertermittlungen, die in den letzten drei Monaten täglich mit SprengnetterONE von Sprengnetter-Kunden aus der Kreditwirtschaft durchgeführt wurden, analysiert. Sprengnetter hält einen relevanten Marktanteil im Segment der Banken und zählt viele der größten Kreditgeber Deutschlands zu ihren Kunden. „Das Geschäft der SprengnetterONE-Nutzer mit der Finanzierung von Wohnimmobilien könnte schneller auf Normalniveau kommen als erwartet“, resümiert Jan Sprengnetter.

Analyse der Angebotspreise
Die in den zehn großen Städten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart angebotenen Wohnimmobilien-Kaufpreise sind im Vergleich zum Januar um rund fünf Prozent gestiegen. In ganz Deutschland beträgt die Steigerungsrate sogar rund sieben Prozent.

Analyse der Anzahl der Kaufangebote: stabilisiert
Die Anzahl der neu eingestellten Kaufpreisangebote für Wohnimmobilien stabilisiert sich auf höherem Niveau. Dennoch liegt sie in Deutschland noch um rund elf Prozent unter den Höchstständen vor Beginn der Corona-Krise. In den zehn großen Städten liegt sie noch rund 18 Prozent darunter.

Analyse der Mietangebote: Höchststand
Die Anzahl der neu zur Miete angebotenen Wohnungen ist in Deutschland noch weiter angestiegen und hat mittlerweile ihren Höchststand im Jahr 2020 erreicht. 

Fazit
„Unsere Daten bestätigen ganz klar bis dato nicht die verschiedentlich gehörten Erwartungen, dass kurz- bis mittelfristig mit Preissenkungen um über 25 Prozent für Wohnimmobilien zu rechnen sei beziehungsweise dass der Markt sich langsam in diese Richtung orientiert“, so Jan Sprengnetter weiter. „Auswirkungen in den Transaktionszahlen und -preisen werden wir spüren. Die weitere Entwicklung hängt jedoch wesentlich mit den allgemeinen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zusammen, die zum heutigen Stand kaum belastbar abgeschätzt werden können.“

Für die Analyse des Angebotsmarktes wurden insgesamt 227.863 Angebote (Kauf) und 295.294 Angebote (Miete) ausgewertet.

Tags: Marktdaten