Digitale Grundlagenermittlung im Bestand Sanierungsbedarfe sicher erkennen – effizient dokumentieren – plausibel beziffern
Wie du bei Bestandsbegehungen systematisch zu belastbaren Sanierungsbedarfen kommst – mit einem digitalen Workflow (Foto, Notiz, Bauteil-Zuordnung, Maßnahmenlogik, Kostenrahmen) und einem klaren Blick für typische Schadensbilder & Stolperfallen.
Bestandsgebäude sind selten “sauber” dokumentiert: Umbauten, verdeckte Leitungsführungen, Feuchtepfade, Materialwechsel, nicht zugängliche Bauteile – und am Ende soll trotzdem schnell ein belastbarer Sanierungsbedarf inkl. Kostenrahmen entstehen. Genau hier hilft eine klare Begehungslogik plus digitale, strukturierte Datenerfassung: weniger Nacharbeit, weniger Zuordnungsfehler, bessere Nachvollziehbarkeit. Kommunale Beispiele zeigen, dass digitale Bestandsaufnahmen nicht nur schneller werden, sondern vor allem standardisierter und entscheidungsreifer.
(Hinweis: Der Ansatz ist allgemein übertragbar; als Beispiel nutzen wir u.a. Erfahrungen rund um GebäudeCheck und PLAN4 Software GmbH.)
Teilnehmerkreis
Ideal für: Immobilienwertermittlungs-Sachverständige (öffentlich bestellt/vereidigt, zertifiziert, freiberuflich oder im Unternehmen) Gutachter:innen, die Bestandszustand und Sanierungsbedarf effizienter, konsistenter und nachvollziehbarer erfassen wollen Sachverständige, die digitaler werden möchten, ohne “Bauplanung/Architektur” lernen zu müssen Abgrenzung: Kein Seminar für Entwurfsplanung, LPH-Vertiefung, Detailstatik oder “AVA-Profi-Training”.
Voraussetzung zur Teilnahme
Teilnehmende bringen idealerweise mit:
- Grundverständnis üblicher Bauteilgruppen (Dach, Fassade, Fenster, Innenausbau, HLS/Elektro)
- Erfahrung mit Objektbegehungen / Ortsbesichtigungen
- Laptop/PC (ggf. Tablet optional), stabile Internetverbindung
- Keine Software-Vorkenntnisse nötig (wir bleiben anwendernah, nicht technisch)
Nutzen des Seminars
Nach dem Training können Teilnehmende:
- Begehungen im Bestand strukturieren, damit keine “Kosten-/Risiko-Blindecken” bleiben.
- Schadensbilder sicher einordnen (symptomorientiert) und Sanierungsbedarfe ableiten – ohne Architekt:innenrolle.
- Die wichtigsten Tücken erkennen: verdeckte Mängel, Zugänglichkeit, Umbauhistorie, Feuchte-/Schimmelrisiken, Haustechnik-Überraschungen, Dokumentationslücken etc.
- Einen digitalen Workflow nutzen/übertragen: Fotodoku → Bauteil/ Raum → Maßnahme → Plausibilisierung → Bericht.
- Ergebnisse so aufbereiten, dass sie für Auftraggeber nachvollziehbar sind (Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Argumentationslogik).
Training-Highlights
- Praxisfokus Bestandsbegehung: was du wirklich vor Ort sehen/fragen/dokumentieren musst (und was nicht).
- “Tücken-Radar”: die 15 häufigsten Fallen, die Sanierungsbedarf und Kostenrahmen massiv verzerren.
- c ohne Chaos: Fotos direkt korrekt zuordnen, Notizen sauber strukturieren, Übertragungsfehler minimieren.
- Kostenplausibilisierung als Sachverständiger: sinnvoller Kostenrahmen statt “Pseudo-Genauigkeit”.
- Praxisbeispiele aus der kommunalen Bestandsbewertung (Zeitersparnis, Standardisierung, bessere Entscheidungsgrundlagen). In Hockenheim wurden durch digitale Begehung über 60% Zeitersparnis ggü. klassischen Methoden beschrieben.
- Optionaler Tool-Einblick anhand von GebäudeCheck (anwenderseitig, nicht technisch) aus der Praxis
Seminar-Referent
Informationen folgen in Kürze
Hinweise zum Weiterbildungsnachweis
Diese Veranstaltung ist bei der Sprengnetter Akademie als Weiterbildung im Umfang von 3 Stunden anerkannt. Sie erhalten im Nachgang an die Veranstaltung eine aussagekräftige Teilnahmebescheinigung zur Vorlage bei der Gewerbebehörde oder weiteren Institutionen (Zertifizierung o.ä.).
149,00 €*
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