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Analyse: Wohnimmobilienmarkt bleibt auf niedrigem Niveau

1. Juni 2021   Tanja Sessinghaus
  Marktdaten
Die zweiwöchige Sprengnetter-Analyse des deutschen Wohnimmobilienmarktes zeigt eine stabile Anzahl der Kaufangebote, jedoch auf niedrigem Niveau. Der Index der zum Kauf angebotenen Objekte liegt in den beobachteten zehn Städten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart bei 68; den identischen Wert hat das AVM-Team rund um COO Christian Sauerborn vor 14 Tagen gemessen. In Deutschland gesamt steht der Index bei 70; der Wert vor zwei Wochen lag bei 73.

Die Preise liegen in den zehn analysierten Großstädten ebenfalls identisch zur letzten Auswertung bei rund 5.600 €/m², die Preise in Deutschland gesamt sind von rund 2.700 €/m² auf rund 2.500 €/m² gefallen.

Bei den Mietangeboten ist ebenfalls ein leichter Rückgang zu verzeichnen. So stehen die Indizes in den Städten bei 103 (Wert vor zwei Wochen: 113) und in Deutschland insgesamt bei 102 (Wert vor zwei Wochen: 113). Die Preise haben sich wenig bewegt, und zwar in den beobachteten Großstädten von 12,60 €/m² rund 12,70 €/m² und in gesamt Deutschland von 9,30 €/m² auf 9,20 €/m².

Sprengnetter liest seit Beginn der Corona-Krise regelmäßig die Angebotszahlen des deutschen Wohnimmobilienmarktes aus. Für diese Analyse wurden 1.248.569 Mietobjekte und 810.925 Kaufobjekte betrachtet.