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Februar-Analyse: Kaufpreise entwickeln sich weiter stabil


  • Wohnimmobilienpreise bewegen sich im Monatsvergleich nahezu seitwärts bei +0,1 % sowohl für Einfamilienhäusern als auch Eigentumswohnungen. 
  • Im Jahresvergleich legen Einfamilienhäuser mit +3,1 % weiterhin stärker zu als Eigentumswohnungen (+2,2 %). 
  • Leipzig bleibt dynamischste Metropole mit einem jährlichen Preiszuwachs von +5,8 % bei Häusern und +6,4 % bei Wohnungen. 
  • Verhandlungsspielraum bleibt stabil: Differenz zwischen Angebot und Kauf bundesweit bei -5,9 %. 
  • Marktaktivität auf hohem Niveau, im Jahresvergleich jedoch rechnerisch leicht rückläufig. 

 

Die Kaufpreise für Wohnimmobilien in Deutschland steigen weiterhin moderat. Einfamilienhäuser verteuerten sich im bundesweiten Durchschnitt um +0,1 % gegenüber dem Vormonat, ebenso Eigentumswohnungen. Im Jahresvergleich steigen die Kaufpreise um +3,1 % für Häuser und um +2,2 % für Eigentumswohnungen.  

 

 

 

 

„Die Preisentwicklung setzt ihren stetigen Verlauf fort“, so Christian Sauerborn, Chefanalyst bei Sprengnetter. „Wir sehen keine sprunghaften Bewegungen, sondern eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung auf moderatem Niveau. Das spricht für einen insgesamt gefestigten Markt.“ 

 

Großstadtvergleich Einfamilienhäuser: Leipzig weiter an der Spitze 

Im Vergleich der acht Metropolen zeigt sich weiterhin ein differenziertes Bild. Leipzig verzeichnet mit +5,8 % das stärkste jährliche Preiswachstum bei Einfamilienhäusern, gefolgt von Düsseldorf (+2,7 %) sowie Frankfurt und Hamburg (je +1,2 %). Rückläufig entwickeln sich hingegen München (-4,2 %), Stuttgart (-1,6 %), Köln (-0,7 %) und Berlin (-0,5 %). 


 

Großstadtvergleich Eigentumswohnungen: Breite Aufwärtsbewegung 

Auch bei der Preisdynamik von Eigentumswohnungen bleibt Leipzig mit +6,4 % klar führend. Dahinter folgen Düsseldorf und Hamburg (je +2,6 %), Frankfurt (+2,3 %) sowie Köln (+1,8 %). Nahezu seitwärts entwickeln sich die Preise in München (+0,3 %) und Berlin (+0,5 %), während Stuttgart mit -1,2 % weiterhin einen Rückgang verzeichnet. 



Angebots- und Transaktionspreise: Markt bleibt im Gleichgewicht 

Die Differenz zwischen Angebots- und Transaktionspreisen liegt bundesweit bei -5,9 % und damit weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern haben sich damit weitgehend angenähert. Leipzig weist rechnerisch ein ausgeglichenes Verhältnis auf, während der größte Verhandlungsspielraum in Köln (-8,3 %) und Stuttgart (-7,6 %) zu beobachten ist. 


„Die enge Spanne zwischen Angebot und Abschluss bestätigt, dass sich der Markt auf einem stabilen Preisniveau eingependelt hat“, so Sauerborn. „Der Verhandlungsspielraum bewegt sich aktuell in einem Bereich, der für beide Seiten als realistisch gilt.“ 

 

Datengrundlage 

Für diese Analyse wurden 1.416.829 Angebotspreise und 342.993 Kaufpreise im Zeitraum ausgewertet. 

 

Baufinanzierungen: Marktaktivität weiterhin hoch, Basiseffekt verzerrt Jahresvergleich 

Die Marktaktivität im Bereich Baufinanzierungen bleibt auf einem hohen Niveau. Im Jahresvergleich zeigt sich aktuell jedoch ein leichter Rückgang von rund -3 %, der maßgeblich auf einen Basiseffekt zurückzuführen ist: Bereits im Januar 2025 war das Finanzierungsvolumen sprunghaft angestiegen und bildet nun die Vergleichsbasis. 


„Die Marktaktivität ist weiterhin hoch und stabil“, so Sauerborn. „Der rechnerische Rückgang im Jahresvergleich ist vor allem statistisch bedingt. Mit Blick auf die kommenden Monate bleibt jedoch abzuwarten, wie sich geopolitische Entwicklungen und steigende Energiepreise auf die Baufinanzierungszinsen und damit auch auf die Marktdynamik auswirken.“