Sicheres Einkaufen

Trotz negativer Schlagzeilen: Nur geringe Schwankungen am Wohnimmobilienmarkt (Monatsanalyse Mai)


Gestiegene Bauzinsen und -preise, Inflation und Lieferengpässe: Seit Wochen prognostiziert die Immobilienpresse eine Wende am Immobilienmarkt. Sinkende Immobilienpreise und längere Vermarktungszeiten sollen die Folge sein. Bis dato sind die Voraussagen noch nicht an den Zahlen des deutschen Wohnimmobilienmarktes ablesbar. „Wir haben moderat sinkende Angebotszahlen sowohl auf dem Kauf- als auch auf dem Mietmarkt. Die Preise hingegen zeigen sich ausgesprochen stabil“, so Christian Sauerborn, COO des Sprengnetter-AVM-Teams, das für die Datenanalyse verantwortlich zeichnet.

Die Zahlen für den Monat Mai im Einzelnen:

Sowohl in den zehn beobachteten Großstädten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart als auch über ganz Deutschland betrachtet sind die Angebotszahlen ganz leicht zurückgegangen. Der Index der zum Kauf angebotenen Objekte liegt in den beobachteten Städten bei 83 (Wert am 01.05.22: 87), in Deutschland insgesamt steht der Index bei 97 (Wert am 01.05.22: 100).

Die Preise in den zehn analysierten Großstädten sind von 5.700 €/m² im April auf rund 6.000 €/m² gestiegen, die Preise in Deutschland insgesamt von 3.400 €/m² auf rund 3.200 €/m² gesunken.

Die Mieten in den beobachteten Großstädten stehen aktuell bei rund 13,50 €/m² (Wert am 01.05.22: 12,60 €/m²), über ganz Deutschland betrachtet bei rund 9,90 €/m² (Wert am 01.05.22: 9,60).

Etwas weniger Angebot verzeichnet der Mietmarkt. Der Index in den Großstädten steht bei 75 (Wert am 01.05.22: 96) und in Deutschland insgesamt bei 97 (Wert am 01.05.22: 118).

Sprengnetter liest seit dem 01.01.2020 regelmäßig die Angebotszahlen des deutschen Wohnimmobilienmarktes aus. Für diese Analyse wurden 2.050.393 Mietobjekte und 1.319.554 Kaufobjekte betrachtet.