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Wohnimmobilienmarkt: Mehr Mietangebote, weniger Kaufobjekte in Großstädten

3. November 2021   Tanja Sessinghaus
  Marktdaten
Der deutsche Wohnimmobilienmarkt zeigt wieder heterogene Ausschläge. Die Angebotszahlen (Kauf) über ganz Deutschland sind nach wie vor stabil zur letzten Analyse vom 03.10. (der Index lag und liegt bei 93), während der Index in den beobachteten Großstädten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart von 89 (Wert am 03.10.) auf 80 gesunken ist. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des AVM-Teams rund um COO Christian Sauerborn.

Gleichfalls sinken die Preise von Kaufobjekten, und zwar sowohl in ganz Deutschland, als auch in den zehn Großstädten. So liegen die Preise in Deutschland mit rund 2.900 €/m² um 100 €/m² niedriger als am 03.10., in den zehn analysierten Großstädten sind sie um 400 €/m² von 5.900 €/m² auf 5.500 €/m² gesunken.

Zugleich steigen die Angebotszahlen auf dem Mietmarkt. Der Index in ganz Deutschland steht bei 126 (Index vom 03.10.: 124), in den Großstädten bei 115 (Wert vom 03.10.: 109). Die Mieten in ganz Deutschland sind mit 9,30 €/m² stabil zur Analyse vom 03.10., in den beobachteten Großstädten leicht von 12,20 €/m² auf 12.10 €/m² gesunken.

Sprengnetter liest seit Beginn der Corona-Krise regelmäßig die Angebotszahlen des deutschen Wohnimmobilienmarktes aus. Für diese Analyse wurden 1.612.216 Mietobjekte und 1.017.241 Kaufobjekte betrachtet.