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Immobilienwissen - Ihr Ratgeber in der Immobilienbranche

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In der neuen ImmoWertV 2021 sollen erstmals die Eignung und die Herkunft der für die Wertermittlung erforderlichen Daten verbindlich geregelt werden.
Während die geplanten Regelungen zur Eignung der Daten durchaus grundsätzlichen Charakter haben, stellen sich bei der Herkunft der Daten gleich zwei Fragen: Warum muss es eine verbindliche Regelung zur Herkunft der Daten geben – immerhin sind wir bislang auch ganz gut ohne eine solche Regelung ausgekommen? Und wenn es eben eine solche geben soll, warum wird sie dann nicht als Grundsatz formuliert, sondern schließt für den Regelfall vielmehr andere Daten als die der Gutachterausschüsse quasi aus?
Mit der neuen ImmoWertV 2021 soll nach aktuellem Stand auch die bisherige zentrale Verfahrensgrundnorm erweitert und sprachlich vereinheitlicht werden, ohne dass es zu inhaltlichen Änderungen kommen soll.
Nach dem Urteil des OLG Hamm vom 2.März 2017 (22 U 82/16) ist das Thema „anzusetzendes Baujahr“ vermehrt in den Fokus der Bewertung gerückt. Denn: Die Richter sahen bei einer um zwei Jahre falschen Angabe des Baujahres im Kaufvertrag (hier: angesetzt wurde 1997, tatsächlich sah das Gericht 1995 als korrektes Baujahr an) bzgl. der Wertermittlung eine die Bagatellgrenze überschreitende erhebliche Abweichung im Verkehrswert. Obwohl die gerichtliche Entscheidung aus Sachverständigensicht nicht geteilt werden kann (vgl. S. Drießen: „Anmerkungen zum OLG Hamm-Urteil vom 02.03.2017 (22 U 82/16)“; in: immobilien & bewerten 2/2017; S. 52-55), steht sie seitdem im Raum.
Derzeit wird das deutsche Immobilienwertermittlungsrecht novelliert. Aus der ImmoWertV 2010 sowie den fünf Wertermittlungsrichtlinien (BRW-RL, SW-RL, VW-RL, EW-RL und die übrig gebliebenen Regelungen aus den WertR 2006) soll eine deutlich umfangreichere ImmoWertV 2021 mit Anwendungshinweisen – den sog. ImmoWertA – entstehen.
Die neue ImmoWertV: Sprengnetter-Stellungnahme eingereicht Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme unseres Arbeitskreises und einen Kommentar von Sprengnetter-Fachmann Sebastian Drießen.
Das deutsche Wertermittlungsrecht wird novelliert. Die Änderungen sollen am 1. Januar 2021 in Kraft treten. Konkret werden die bisherige ImmoWertV 2010 sowie die verschiedenen Richtlinien (Bodenrichtwertrichtlinie (BRW-RL), Sachwertrichtlinie (SW-RL), Vergleichswertrichtlinie (VW-RL), Ertragswertrichtlinie (EW-RL) und die Wertermittlungsrichtlinien 2006 (WertR 2006)) durch eine vollständig überarbeitete ImmoWertV 2021 mit ergänzenden Anwendungshinweisen (ImmoWertA) abgelöst. Dies wird nicht nur Auswirkungen auf die Arbeiten der Gutachterausschüsse und weitere behördliche Bewertungsstellen haben, sondern auch auf Sachverständigenbüros und alle anderen Berufsgruppen und Bereiche wie Immobilienmakler, bei denen die ImmoWertV als anerkannte Regeln der Bewertungslehre angewendet wird.
Am 19.06.2020 wurde der abgestimmte Entwurf der neuen ImmoWertV zusammen mit dem Entwurf der sog. ImmoWertA veröffentlicht. Gleichzeitig hat mit diesem Tag die erste Beteiligungsphase begonnen, in der Jedermann bis einschließlich zum 21. August 2020 die Möglichkeit hat, eine Stellungnahme zu beiden Entwürfen einzureichen.